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Vereinsmanagement

Was kostet Vereinssoftware? Preise, Kostenfaktoren und der wahre Preis von Excel

VERION Team
26.06.2026 um 08:00
13 min
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Es ist Dienstagabend, die Vorstandssitzung läuft seit zwei Stunden, und irgendwann fällt der Satz, den ihr alle kennt: „Sollten wir nicht mal eine Vereinssoftware anschaffen?" Dann nickt jeder, und dann kommt die Frage, die das Thema reihenweise wieder beerdigt: „Ja, aber was kostet das überhaupt?" Und ehrlich – die meisten Anbieter machen es euch nicht leicht, darauf eine klare Antwort zu finden. Mal steht der Preis erst nach drei Klicks und einem Kontaktformular da, mal hängt er an einer Mitgliederzahl, die ihr im Kopf erst umrechnen müsst. In diesem Beitrag schauen wir uns ehrlich an, welche Kostenfaktoren bei Vereinssoftware überhaupt eine Rolle spielen, was euch Excel und WhatsApp in Wahrheit kosten – und am Ende, wie wir bei VERION das mit den Preisen handhaben.

Warum „Was kostet Vereinssoftware?" so schwer zu beantworten ist

Wenn ihr „vereinssoftware kosten" googelt, bekommt ihr selten eine glasklare Zahl. Das liegt nicht nur daran, dass Anbieter etwas verbergen wollen – sondern daran, dass es ganz unterschiedliche Abrechnungsmodelle gibt. Und je nachdem, welches Modell ein Anbieter wählt, kann derselbe Verein einmal 200 Euro im Jahr zahlen und einmal 2.000 Euro. Bevor ihr also Preise vergleicht, müsst ihr verstehen, wie abgerechnet wird.

Wir nennen hier bewusst keine konkreten Fremd-Preise. Erstens ändern die sich ständig, zweitens wäre es unseriös, Zahlen anderer Tools aus dem Hut zu zaubern. Was wir euch aber geben können, ist ein ehrlicher Überblick über die Modelle – damit ihr jedes Angebot, das auf eurem Tisch landet, richtig einordnen könnt.

Modell 1: Preis pro Mitglied

Viele Vereinsprogramme rechnen pro Mitglied ab – also ein kleiner Betrag mal die Anzahl eurer Mitglieder, oft gestaffelt. Das klingt zunächst fair: kleiner Verein, kleiner Preis. Der Haken: Wenn euer Verein wächst, wachsen auch die Kosten – und zwar dauerhaft und automatisch. Ein Verein mit 400 aktiven Mitgliedern kann bei diesem Modell schnell beim Drei- oder Vierfachen eines 80-Mitglieder-Vereins landen, obwohl beide dieselbe Software in identischem Umfang nutzen. Außerdem stellt sich die Frage: Zählen passive Mitglieder mit? Karteileichen? Jugendliche? Wer hier nicht aufpasst, bezahlt für Mitglieder, die das Tool nie öffnen.

Modell 2: Pauschale nach Vereinsgröße oder Funktionsumfang

Beim Pauschalmodell zahlt ihr einen festen Betrag pro Monat oder Jahr – meist in Stufen, etwa „bis 100 Mitglieder", „bis 250 Mitglieder" und so weiter. Der Vorteil: Ihr kennt eure Kosten exakt, sie sind planbar, und ein paar neue Mitglieder treiben den Preis nicht sofort nach oben. Der mögliche Nachteil: Ein sehr kleiner Verein mit 25 Leuten zahlt eventuell mehr, als er bei einem reinen Pro-Kopf-Modell zahlen würde. Für die meisten Vereine ab etwa 50 Mitgliedern ist die Pauschale aber das ehrlichere und ruhigere Modell – weil ihr nicht jedes Jahr neu rechnen müsst.

Modell 3: Module und Add-ons

Manche Anbieter werben mit einem niedrigen Grundpreis – und dann kostet jedes zusätzliche Modul extra. Buchungssystem? Aufpreis. Erweiterte Auswertungen? Aufpreis. Mehr Speicher? Aufpreis. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, aber es macht den Vergleich schwierig, weil der beworbene Einstiegspreis selten das ist, was ihr am Ende wirklich zahlt. Unser Rat: Schreibt euch vorher auf, welche Funktionen ihr tatsächlich braucht, und rechnet den Preis erst dann zusammen.

Die versteckten Kostenfaktoren, die niemand auf die Preisseite schreibt

Der monatliche Abopreis ist nur ein Teil der Wahrheit. Vier weitere Faktoren entscheiden mit, was euch eine Vereinssoftware am Ende wirklich kostet – an Geld und an Nerven.

  1. Hosting und Datenschutz. Wo liegen eure Mitgliederdaten? Ein Server in Deutschland nach DSGVO ist nicht selbstverständlich, aber für Vereine essenziell – ihr verarbeitet schließlich personenbezogene Daten. Anbieter mit Hosting außerhalb der EU können günstiger wirken, verlagern das Datenschutzrisiko aber zu euch. Tägliche verschlüsselte Backups, Verschlüsselung der Übertragung (TLS) und der gespeicherten Daten (AES-256) sind kein Luxus, sondern sollten zum Grundpreis gehören. Wenn dafür extra kassiert wird, ist das ein Warnsignal.
  2. Support. Was passiert, wenn am Samstagmorgen vor dem Turnier nichts mehr funktioniert? Manche Anbieter bieten Support nur in höheren Tarifen, manche nur per Formular mit Tagen Wartezeit. Schlechter oder teurer Support ist ein versteckter Kostenfaktor – denn jede Stunde, die ihr selbst mit Fehlersuche verbringt, ist Ehrenamtszeit, die euch fehlt.
  3. Einarbeitung und Umzug. Eine Software, die niemand versteht, kostet euch die teuerste Ressource überhaupt: die Geduld eurer Ehrenamtlichen. Wie lange dauert es, bis das Vorstandsteam und die Übungsleiter wirklich damit arbeiten? Gibt es einen einfachen Weg, eure Daten zu importieren? „In 5 Minuten startklar" ist mehr als ein Werbespruch – es ist ein echter Kostenfaktor.
  4. Bindung und Ausstieg. Lange Mindestlaufzeiten, automatische Verlängerungen und die Frage, ob ihr eure Daten am Ende wieder herausbekommt – all das gehört zu den ehrlichen Gesamtkosten. Eine kostenlose Testphase ohne Kreditkarte und faire Kündigungsbedingungen sind ein Zeichen, dass ein Anbieter euch nicht binden, sondern überzeugen will.

Der wahre Preis von Excel und WhatsApp

Jetzt kommt der Teil, den viele Vereine übersehen. Die meisten sagen: „Wir nutzen doch Excel und WhatsApp – das ist gratis." Stimmt, auf dem Papier. In Wirklichkeit zahlt ihr trotzdem – nur eben in einer Währung, die nirgends auf einer Rechnung auftaucht: in Ehrenamtsstunden.

Rechnen wir es einmal durch, ganz konkret. Stellt euch eine engagierte Schriftführerin vor, die jede Woche die Mitgliederliste pflegt, Aufgaben in der WhatsApp-Gruppe hinterherträgt und am Monatsende die Arbeitsstunden der freiwilligen Helfer aus drei verschiedenen Excel-Tabellen zusammensucht.

  • Die WhatsApp-Gruppe mit 60 Leuten: Jeden Morgen 15 Minuten durchscrollen, damit nichts untergeht. „Wer übernimmt den Auf- und Abbau?" verschwindet zwischen drei Geburtstags-Glückwünschen und einem Hundefoto. Das sind grob über eine Stunde pro Woche, nur fürs Sortieren von Chaos.
  • Die Aufgabenverwaltung „im Kopf und auf Zetteln": Mindestens einmal im Monat fällt etwas durch – der Platzwart wurde nicht informiert, der Schlüssel war nicht da, zwei Leute haben dasselbe besorgt. Jeder dieser Fehler kostet Telefonate, Entschuldigungen und manchmal echtes Geld.
  • Die Arbeitsstunden in Excel: Wer hat wie viele Stunden geleistet? Am Jahresende sitzt jemand einen halben Tag daran, die Zahlen aus verstreuten Tabellen zu sammeln – und am Ende stimmt es trotzdem nicht ganz, weil drei Helfer ihre Stunden nie gemeldet haben.

Wenn ihr das zusammenrechnet, landet ein durchschnittlicher Verein schnell bei mehreren Stunden pro Woche, die allein für die Verwaltung des Chaos draufgehen. Übers Jahr sind das schnell mehr als hundert Ehrenamtsstunden – Zeit, die niemand fürs eigentliche Vereinsleben hat, fürs Training, fürs Vereinsfest, fürs Miteinander. Und die unbequeme Wahrheit: Diese Stunden landen fast immer bei denselben zwei, drei Leuten. Genau die brennen irgendwann aus und treten zurück. Das ist der wahre Preis von „gratis".

Dazu kommt ein Risiko, das man schwer in Stunden messen kann: Datenschutz. Mitgliederdaten in privaten WhatsApp-Chats und ungeschützten Excel-Dateien auf wechselnden Privatrechnern – das ist DSGVO-rechtlich heikel. Ein einziger Vorfall, eine verlorene Datei, ein Handy in falschen Händen, kann euch deutlich mehr kosten als jedes Software-Abo.

Was ihr konkret tun könnt, bevor ihr euch entscheidet

Bevor ihr irgendein Angebot unterschreibt, geht diese kurze Liste durch. Sie hilft euch, Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen:

  1. Schreibt eure echte Mitgliederzahl auf – die der aktiven, die das Tool nutzen werden, nicht die Karteileichen. Das ist eure Vergleichsbasis.
  2. Listet die Funktionen, die ihr wirklich braucht. Aufgabenverteilung? Arbeitsstunden erfassen? Räume oder Plätze buchen? Mitglieder verwalten? Streicht alles, was nett klingt, aber niemand nutzen wird.
  3. Fragt aktiv nach versteckten Kosten: Ist Datenschutz-Hosting in Deutschland dabei? Backups? Support? Mobile App? Oder kostet das alles extra?
  4. Rechnet den Ehrenamts-Aufwand mit. Wie viele Stunden spart euch das Tool pro Monat – und was sind diese Stunden eurem Verein wert?
  5. Testet, bevor ihr zahlt. Eine ehrliche Software lässt euch kostenlos und ohne Kreditkarte ausprobieren. Wenn ihr erst eine Kreditkarte hinterlegen müsst, bevor ihr überhaupt etwas seht – seid vorsichtig.

Wie VERION das mit den Preisen umsetzt

Wir bei VERION haben uns bewusst für das transparente Pauschalmodell entschieden – feste Preise nach Vereinsgröße, kein Pro-Kopf-Rechnen, keine bösen Überraschungen, wenn euer Verein wächst. Ihr seht den Preis sofort, ohne Kontaktformular. So sieht das konkret aus:

  • VERION BASIC – 49 €/Monat (oder 499 €/Jahr) für Vereine bis 100 Mitglieder. Enthält alle Kernfunktionen: Aufgaben als Tickets, Arbeitsstunden erfassen, Mitglieder verwalten, Terminkalender, mobile App.
  • VERION PRO – 99 €/Monat (oder 999 €/Jahr) für Vereine bis 250 Mitglieder. Unser Bestseller, zusätzlich mit wiederkehrenden Aufgaben (Wartungsmodul), erweiterten Rollen, eigenen Kategorien und PDF-Export der Auswertungen.
  • VERION MAX – 199 €/Monat (oder 1.999 €/Jahr) für unbegrenzt viele Mitglieder. Zusätzlich mit dem vollumfänglichen Premium-Buchungssystem, E-Mail-Benachrichtigungen und Premium-Support.

Wichtig fürs ehrliche Rechnen: Das vollumfängliche Premium-Buchungssystem für Räume, Plätze und Geräte – mit Pufferzeiten, Genehmigungs-Workflows und automatischer Konfliktvermeidung – ist erst in VERION MAX enthalten. Und der PDF-Export eurer Auswertungen startet ab VERION PRO. Wir sagen euch das lieber vorher klar, als dass ihr es später im Kleingedruckten entdeckt.

Was den Preis angeht, haben wir aktuell ein Kennenlern-Angebot mit 30 % dauerhaftem Rabatt – nicht nur im ersten Jahr, sondern solange ihr dabei bleibt. Damit startet BASIC schon ab rund 34 € im Monat, PRO ab etwa 69 € und MAX ab 139 €. Wer den Jahresplan wählt, bekommt effektiv zwei Monate kostenlos obendrauf. Für Vereine mit besonderem Bedarf gibt es eine Lifetime-Lizenz auf Anfrage. Und das Wichtigste: Ihr könnt 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte – die Testphase endet automatisch, ihr müsst nichts kündigen und geht kein Risiko ein.

Beim Thema Datenschutz und Sicherheit gibt es bei uns keine Aufpreise: DE-Hosting nach DSGVO, verschlüsselte Übertragung (TLS 1.2+) und Speicherung (AES-256), tägliche verschlüsselte Backups, Row-Level-Security und Audit-Protokollierung gehören in jedem Plan dazu. Das ist für uns keine Premium-Funktion, sondern Grundausstattung.

Was VERION ehrlicherweise NICHT kann

Damit ihr beim Kostenvergleich keine falschen Erwartungen habt, sagen wir es offen: Beitragseinzug und SEPA-Lastschrift sind aktuell kein Bestandteil von VERION, sondern Teil unserer Roadmap. Auch eine vollständige Buchhaltung gehört nicht dazu. Wenn euer Verein einen automatischen Mitgliedsbeitragseinzug oder eine Finanzbuchhaltung braucht, läuft VERION dafür parallel zu spezialisierten Tools, die genau das abdecken. Was sich bei uns tut und was als Nächstes kommt, könnt ihr jederzeit in unserer Roadmap nachschauen. Wir verkaufen euch lieber heute weniger, als euch etwas zu versprechen, das es noch nicht gibt.

Fazit

„Was kostet Vereinssoftware?" lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten – aber mit einer klaren Haltung. Achtet weniger auf den niedrigsten Einstiegspreis und mehr auf das Gesamtbild: Wie wird abgerechnet, was ist wirklich enthalten, wo lauern versteckte Kosten – und vor allem, wie viele Ehrenamtsstunden bekommt ihr zurück. Denn die teuerste Lösung ist fast nie die mit dem höchsten Abopreis, sondern die, die eure besten Leute Woche für Woche Zeit und Nerven kostet, bis sie hinwerfen. Gute, ehrliche Vereinssoftware ist keine Ausgabe – sie ist eine Investition in genau die Menschen, die euren Verein am Laufen halten. Testet in Ruhe, rechnet ehrlich, und entscheidet euch für das, was eurem Verein mehr Zeit fürs Wesentliche schenkt: Weniger Chaos, mehr Verein.

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